Qualitätsstufen

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Die klassischen Qualtitätsstufen orientieren sich am Mindestmostgewicht, also einfach ausgedrückt, am Reifegrad der Trauben.

Qualitätsweine und Qualitätsweine mit Prädikat (Kabinett, Spätlese, Auslese,...), werden zusätzlich sensorisch geprüft. Nur wenn die Weine, ihrem Prädikat entsprechede sensorische Eigenschaften aufweisen, erhalten sie eine Amtliche-Prüfungsnummer (APNr) und dürfen die Bezeichnung 'Qualitätswein' tragen.

Die Qualitäten 'Classic' und 'Selection' gehen einen anderen Weg. Bereits die Reben werden im Weinberg kontrolliert. Der Winzer hat im Weinberg mehr Handarbeit zu verrichten. Bereits der Rebschnitt ist auf einen geringeren Ertrag ausgerichtet. Zusätzlich werden die Trauben ausgedünnt.


Wählen Sie eine Qualitätsstufe, die dem Anlaß gerecht wird, zum dem Sie Ihren Wein trinken möchten.
Sie gelangen dann direkt zu den entsprechenden Weinen.

  • Tafelwein

    Tafelweine sind die einfachsten Weine, die Sie in Deutschland kaufen können. Es wird kein besonderes Mindestmostgewicht und keine Weinprüfungsnummer verlangt.
    Gerade kleine Weinbaubetriebe ernten keine Tafelwein-Qualitäten, sondern verwenden höhere Qualitäten, welche meist nach dem Geschmack des Winzers verschnitten und als Tafel- oder Landwein verkauft werden.
    So entstehen sehr schöne Weine für jeden Tag.

  • Landwein

    Der Begriff Landwein steht für trockene oder halbtrockene Tafelweine einer bestimmten Region.

  • Qualitätswein

    Alle Qualitätsweine müssen die Amtliche Prüfung bestehen. Im Gegensatz zu Qualitätswein mit Prädikat dürfen diese Weine verbessert werden. Oft werden dazu höhere Qualitätsstufen abgestuft, um rundere, vollere und aufgrund des Mostgewichtes haltbarere Weine zu erzeugen.

  • Kabinett

    Kabinett-Weine zählen zu den leichtesten. Das Mindestmostgewicht ist gerade ausreichend um einen haltbaren, selbstständigen Wein zu erzeugen. Besonders lange Lagerzeiten von mehreren Jahren sind dennoch nicht anzuraten.
    Kabinett-Weine sind beliebt, weil sie im Alkoholgehalt niedrig sind und so ein Gläschen mehr getrunken werden kann.

  • Spätlese

    Spätlese ist ein traditioneller Begriff. Die Weinlese wurde früher von der Kammer eröffnet. Die Spätlese eben etwas später.
    Spätlesen sind daher im traditionellen Sinne, aus reiferen Trauben entstanden. So auch der längst überholte Ruf, Spätlesen seien liebliche Weine.
    Gerade trockene Spätlesen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wegen ihrer vollen, kräftigen und im moderen Weinbau dennoch sehr schlanken Art.

  • Classic

    Der Begriff "Classic" signalisiert dem Weinfreund, dass er einen Wein aus einer klassischen gebietstypischen Rebsorte vor sich hat, der einem gehobenen Anspruch genügt, gehaltvoll, kräftig und aromatisch schmeckt sowie dem Geschmacksprofil "harmonisch trocken" entspricht. Quelle: DWI mehr

  • ohne Qualitätsbezeichnung